#Qualifizierungsoffensive
Strukturwandel und Transformation
Die Wirtschaft ist in ständiger Bewegung. Die Anforderungen an Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ändern sich. Ihr Unternehmen will auch weiterhin zukunftsorientiert agieren?
Wir unterstützen Sie dabei, das Wissen und die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Qualifizierungsangeboten auszubauen.
weitere Informationen: https://www.arbeitsagentur.de/k/weiterbildung-qualifizierungsoffensive*
Digitalisierung
Neue Technologien bieten unternehmerische Chancen und Herausforderungen:
Berufe verändern sich, neue Tätigkeitsfelder entstehen. Sie wollen die Kompetenzen Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal für Ihre Unternehmensziele nutzen?
Durch – geförderte – Qualifizierung können Ihre Beschäftigten neue Aufgabenfelder übernehmen und Veränderungen kompetent mitgestalten.
Potenziale der Beschäftigten nutzen
Der Wettbewerb um gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nimmt immer weiter zu.
Sind Sie bereit, neue Wege zu gehen, um Ihren Bedarf an Fachkräften zu decken?
Dann nutzen Sie unsere Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten, um auch Geringqualifizierte weiterzubilden.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: Direktwahl Ihrer bekannten Ansprechperson im Arbeitgeber-Service oder kostenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 20.
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen*

Eingliederungszuschuss (EGZ)
Arbeitgeber können zur Eingliederung von förderungsbedürftigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Gründe erschwert ist, einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt zum Ausgleich vorhandener Minderleistungen erhalten (Eingliederungszuschuss).
Die Förderhöhe und die Förderdauer richten sich nach dem Umfang der Einschränkung der Arbeitsleistung der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers und nach den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes (Minderleistung).
Die Förderung kann – je nach Umfang der Minderleistung – bis zu einer Höhe von 50 Prozent des regelmäßig gezahlten Arbeitsentgelts sowie des pauschalierten Arbeitgeberanteils am Gesamtsozialversicherungsbeitrag für die Dauer von längstens zwölf Monaten als monatlicher Zuschuss geleistet werden. Für ältere, behinderte sowie schwerbehinderte Menschen kann im Einzelfall der Leistungsumfang erweitert werden.
Der Eingliederungszuschuss ist vom künftigen Arbeitgeber vor Arbeitsaufnahme bei der Agentur für Arbeit beziehungsweise dem Jobcenter zu beantragen. Sie können mit Ihrer persönlichen Ansprechpartnerin oder Ihrem persönlichen Ansprechpartner telefonisch oder schriftlich Kontakt aufnehmen oder Sie nutzen die bundesweit einheitliche Telefonnummer des Arbeitgeberservice der Bundesagentur für Arbeit: 0800 – 4 5555 20 (gebührenfrei).
Befristete Probebeschäftigung
Oft können die Qualitäten von Arbeitssuchenden weder in den Bewerbungsunterlagen noch im Bewerbungsgespräch realistisch dargestellt werden. Dadurch werden sie in vielen Fällen unterschätzt und stehen für mitarbeitersuchende Arbeitgeber nicht zur Verfügung. Ihre besonderen Fähigkeiten und ihr Engagement kann oft nur in der praktischen Arbeit in Form eines Praktikums oder einer Beschäftigung bewiesen werden.
Das Förderinstrument der befristeten Probebeschäftigung setzt genau dort an und bietet sowohl Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern Chancen: Es soll insbesondere Kunden des Jobcenters, die länger als ein Jahr arbeitslos oder unter 25 Jahre alt sind, die Möglichkeit geben, sich innerhalb eines regulären sozialversicherungspflichtigen befristeten Beschäftigungsverhältnisses bis zu 3 Monate praktisch zu beweisen. Die Personalkosten einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung werden in voller Höhe erstattet.
Die Arbeitnehmer haben die Chance, Arbeitgebern in dieser Zeit ihr Können zu beweisen, wertvolle Berufserfahrungen zu sammeln, ihre Stärken zu erkennen und Selbstwertgefühl aufzubauen. Ziel dieses befristeten Förderinstruments ist, die Aussicht auf eine längerfristige oder dauerhafte Beschäftigung zu erhöhen.
Geeignete Kundinnen und Kunden werden im Einzelfall unbürokratisch und ohne Rückzahlungsverpflichtung gefördert. Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.
Nähere Auskünfte zur geförderten Probebeschäftigung erhalten Arbeitgeber unter:
Förderung der Umwandlung eines versicherungsfreien in ein versicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis („EXTRA 6000“)
Wenn Sie eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter auf geringfügiger Basis beschäftigen und sich die Möglichkeit bietet, deren bzw. dessen Stundenzahl anzuheben und das Arbeitsverhältnis in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis umzuwandeln, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zuschuss von bis zu 6000,-€ erhalten.
Voraussetzungen:
- Die geringfügige Beschäftigung (§ 8 Abs. 1 Nr.1 SGB IV) muss bereits mindestens 8 Wochen lang bestanden haben.
- Der Antrag ist vor dem leistungsbegründenden Ereignis (= Tag des Abschlusses des versicherungspflichtigen Arbeitsvertrages, spätestens jedoch am Tag der Arbeitsaufnahme) zu stellen.
- Die Arbeitszeit muss mindestens so bemessen sein, dass Versicherungspflicht einsetzt.
- Die Höhe des Entgeltes muss dem tariflichen oder ortsüblichen Lohn / Gehalt bzw. Mindestlohngesetz entsprechen.
- Die Dauer des Arbeitsverhältnisses muss mindestens auf 1 Jahr angelegt sein.
Förderausschluss:
- Keine Förderung für Ehepartner oder Verwandte des Antragstellers sowie Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft.
- Keine Förderung bei bereits früherer versicherungspflichtiger Beschäftigung im Unternehmen. Tritt dieselbe Person unter verschiedenen Firmen auf, gelten diese als ein Unternehmen.
Ihre persönliche Ansprechpartnerin bzw. Ihr persönlicher Ansprechpartner gibt Ihnen gern weitere Informationen.
Beschäftigtenqualifizierung
Die Agentur für Arbeit unterstützt mit verschiedenen Förderprogrammen die Qualifizierung von Beschäftigten, insbesondere im Rahmen des Qualifizierungschancengesetzes (§ 82 SGB III). Ziel ist es, Arbeitnehmer fit für den digitalen Wandel zu machen, Fachkräfteengpässe zu vermeiden und Unternehmen zukunftssicher aufzustellen. Gefördert werden sowohl Lehrgangskosten als auch – je nach Unternehmensgröße – Zuschüsse zum Arbeitsentgelt während der Weiterbildung.
Die Förderung richtet sich beispielsweise an Beschäftigte ohne Berufsabschluss, an solche mit veralteten Qualifikationen oder Tätigkeiten mit Substitutionsrisiko sowie an Unternehmen mit strukturellem Weiterbildungsbedarf. Voraussetzung ist, dass die Maßnahme über 120 Stunden dauert, durch einen zertifizierten Bildungsträger durchgeführt wird und die Qualifizierung über die aktuelle Tätigkeit hinausgeht.
Interessierte Arbeitgeber wenden sich an den Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit, um individuelle Fördermöglichkeiten zu besprechen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können sich direkt beraten lassen, wenn sie selbst eine berufliche Weiterbildung anstreben. Weitere Informationen und ein Förderrechner stehen auf der Website der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.
weitere Informationen: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung *
Job-Berufssprachkurse
Job- und Berufssprachkurse sind ein zentrales Angebot im Rahmen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung nach § 45a Aufenthaltsgesetz und werden vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und den Jobcentern organisiert. Ziel dieser Kurse ist es, Migrantinnen und Migranten sowie Geflüchtete gezielt sprachlich auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten und ihre Chancen auf Beschäftigung oder Ausbildung deutlich zu verbessern. Die Kurse bauen auf Integrationskursen auf und vermitteln Deutschkenntnisse für den Berufsalltag – von einfachen Verständigungsformen bis hin zu fachspezifischem Wortschatz.
Die Berufssprachkurse bestehen aus unterschiedlichen Modulen (z. B. B1-, B2- oder C1-Kurse), die sich am individuellen Sprachniveau und beruflichen Ziel orientieren. Ergänzend gibt es Spezialkurse, etwa für bestimmte Berufsgruppen oder zur Vorbereitung auf eine Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Die Teilnahme ist in der Regel kostenlos, insbesondere für Arbeitsuchende, Auszubildende oder Beschäftigte mit geringem Einkommen. Auch Fahrtkosten können auf Antrag übernommen werden. Teilnehmende werden in der Regel durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter zugewiesen.
weitere Informationen: https://www.bamf.de/DE/Themen/Integration/ZugewanderteTeilnehmende/JobBSK/job-bsk-node.html *
*(externer Link)
